DANIELSSTACHEL

Ein Satire Blog von Daniel Trumino

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Check 24: Daniel Trumino wird 115 Jahre alt!

Für viele war es gestern nur eine kurzweilige Pflichtaufgabe der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Doch für mich war es viel mehr. Ein magischer Abend, an dem ich meinen Todesmonat erfahren habe. Dieser wird der Oktober 2093 sein.

Der geneigte Leser wird sich nun fragen, wie ich das erfahren habe. Durch das Gewinnspiel von Check 24! Für dessen Sieger übernimmt das Vergleichsportal nämlich lebenslang die Stromkosten. Und jetzt kommt es: Dieser Gewinn hat einen Wert von 24.000 Euro, wie man dem Werbespot entnehmen konnte.

Dank dieser Information konnte ich dann tatsächlich meine restliche Lebensdauer berechnen. Derzeit zahle ich monatlich 26 Euro Stromgebühren. Wenn das so bleibt, dann sind die 24.000 Euro nach genau 76 Jahren und 11 Monaten aufgebraucht. Folglich werde ich dann im Alter von 115 Jahren und 1 Monat sterben.

Natürlich habe ich nicht gewonnen. Aber das ist nicht wichtig. Denn das ändert den möglichen Gewinn nicht. Ein Ferrari kostet ja auch nicht weniger, wenn ich ihn nicht gewinne. Schade ist nur, dass es sich nicht um eine Mitpreisübernahme handelte. Bei der oben errechneten Lebenserwartung hätte ich dann sogar 276.900 Euro gewinnen können. Und da sind die Nebenkosten noch gar nicht dabei.

Bild: stevepb

Warum wir keine Test-Länderspiele brauchen

Lieber Jogi Löw,

leider muss ich den vielen Kritikern zustimmen: Test-Länderspiele gehören abgeschafft. Es geht doch auch gut ohne. Während der Qualifikationsspiele spielt sich die Mannschaft ein und bei den Turnieren wollen wir dann immer mindestens ins Halbfinale kommen. Das sollte doch zu schaffen sein, schließlich sind wir ja eine große Fußballnation.

Damit das so bleibt, müssen Sie natürlich permanent etwas entwickeln. Junge Spieler sollen strategisch aufgebaut werden. Aber bitte nicht während der Qualifikationsspiele, denn da muss sich die Mannschaft einspielen. Schließlich reicht die kurze Vorbereitungszeit vor einer Welt- oder Europameisterschaft nicht aus, um Automatismen bilden zu können. Früher beginnen ist hier der Schlüssel. Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Oder wie das heißt.

Aber bitte laden Sie die jungen Spieler nicht zum Confed-Cup im kommenden Sommer ein. Diese Veranstaltung ist zwar mehr ein Einladungsturnier oder Schaukampf, aber bitte nicht vergessen: Wir treten hier als Weltmeister an. Also sollten wir den Titel auch gewinnen. Deutsche kehren einfach nicht gerne mit leeren Händen aus Russland zurück.

Sie werden also einen Weg finden müssen, die jungen Spieler nach und nach heranzuführen ohne die wichtigen Abläufe für den Stammkader zu stören. Sein Sie doch einfach mal kreativ. Irgendwie muss man die Spieler doch mal auf die Probe stellen können, ob sie zu den arrivierten Spielern passen und wie Sie sich bei der Nationalmannschaft präsentieren. Nicht jeder gute Bundesligaspieler ist auch ein guter Nationalspieler.

So, ich bin froh, dass wir das nun geklärt haben. Test-Länderspiele abschaffen, junge Spieler strategisch aufbauen. Die großen Turniere gewinnen. Und den Confed-Coup. Eigentlich ganz einfach, oder Jogi?

Herzlichst,

Ihr Holger Z.

Bild: jarmoluk

Marketing für Profis I: Performa Kondome

Performa Kondome. Für ein länger andauerndes Sexvergnügen. Kennen Sie nicht? Ich schon. Beim Einkaufen musste ich heute an der Kasse warten und schaute mich gelangweilt um. Und da waren sie, die Pariser von Profis für Profis. Und zwar von Marketing-Profis für Sex-Profis.

Natürlich ist unschwer zu erkennen, dass hier echte Werbefachleute am Werk waren. Denn wer möchte beim Sex nicht ein Performa sein oder wahlweise eben mit einem Performa schnackseln. (Für alle die es nicht so mit Fremdsprachen haben: Das englische Verb to perform steht für – salopp übersetzt – es jemandem ordentlich zu besorgen.)

Danielsstachel möchte dem selbstverordneten Bildungsauftrag gerecht werden und nutzt diese Gelegenheit zum Auftakt einer neuen Serie: Marketing für Profis. Hier bekommen Sie in schöner Regelmäßigkeit Beispiele für professionelles Marketing vorgestellt und erklärt. Ist das nicht toll?

Eben. Natürlich dürfen an der Stelle Praxistipps nicht fehlen. Heute möchte ich erläutern, wie man diese geniale Idee souverän weiterführen kann. Nämlich mit der Entwicklung weiterer Produkte wie:

Kinda – die Kondome mit Loch. Auch unter dem Namen Trippa erhältlich.

Kleina – das Gegenstück zur XL-Variante.

Recycla – diese Kondome können Sie wiederverwenden.

Impotenta – die günstigsten Kondome. Hier zahlen Sie quasi nur die Verpackung.

Dumma – für alle mit einem IQ unter 70 und richtig guten Sex.

Übrigens zeichnet die Performa Kondome aus, dass sie in der Spitze mit Gel gefüllt sind. Damit soll die Erregungsphase des Mannes verlängert und der Höhepunkt hinausgezögert werden können. Marketing-Amateure hätten das Produkt übrigens Schnellspritza genannt.

Bild: GraphicMama-team

Freispruch für Supermarkt-Schläger

Das Landgericht Stuttgart hat heute den Supermarkt-Schläger freigesprochen. Der 42 jährige Mann hatte im Juli eine Kassiererin an ihrem Arbeitsplatz tätlich angegriffen und verletzt.

Den Tathergang schilderte der Leiter des Supermarkts. Völlig überraschend hatte sich an der Kasse des Opfers eine lange Schlange gebildet. Die Frau arbeitete so zuverlässig wie immer, war höflich und auch gewohnt schnell bei der Abwicklung ihrer Aufgaben. Allerdings ist ihr ein entscheidender Fehler unterlaufen: Sie hatte keine 2. Kasse eröffnet.

Bereits als 5 Kunden in der Schlange standen, wurden Rufe nach einer weiteren Kasse laut. „Wie gewohnt haben die Kunden nicht freundlich nach einer weiteren Kasse gefragt, sondern die Kassiererin direkt angeschrien“ berichtete der Filialleiter. Leider seien wegen des hohen Krankenstands keine weiteren Verkäuferinnen an diesem Vormittag bei der Arbeit gewesen, was die Frau auch entsprechend kommuniziert hatte.

Doch das war den Wartenden „scheißegal“, schließlich seien sie Kunden und damit auch Könige. Als die Schlange dann auf 8 Personen angewachsen war, ging der 42 jährige ohne weitere Vorwarnung auf die Frau los und fügte ihr neben Prellungen und Schürfwunden auch mehrere Knochenbrüche zu.

Trotzdem wird er für diese Taten nicht bestraft. Der Richter folgte der Argumentation der Verteidigung, wonach das Anrecht auf eine 2. Kasse so groß sei, dass es mehr gelte als Moral, Anstand und körperliche Unversehrtheit.

Bild: larsen9236

10 Sätze an denen Sie erkennen, dass Sie zu doof für Satire sind

Wenn Sie mindestens 3 der folgenden Sätze schon einmal von sich gegeben haben, sind Sie zu doof für Satire:

1 Das bildet die Wahrheit aber nicht ganz ab.

2 Ich verstehe die Reihe Satire in einem Satz nicht.

3 Also da ist mir der Ton jetzt doch etwas zu scharf.

4 Satirische Texte oder Websiten sollten besser gekennzeichnet werden.

5 Sarkasmus ist ein Zeichen von Schwäche.

6 Der Artikel ist völlig überzogen.

7 Das finde ich doof.

8 Mich stört der erhobene Zeigefinger wirklich.

9 Ich finde das nicht witzig.

10 Wieso hört das Artikelbild bei der Zahl 9 auf, wenn die Überschrift von 10 Sätzen spricht?

10 Wieso sollte Ironie Intelligenz beim Empfänger voraussetzen?

10 Das sind ja mehr als 10 Sätze.

10 Auch Satire hat Grenzen.

10 Man muss doch immer über eine Satire lachen können, oder?

10 Wieso kommt die 10 mehrfach vor?

10 Da, schon wieder!

Bild: 990609

Erstrebenswerte Krankheiten II: Argumentative Hypochondrie

Bereits im ersten Artikel dieser Serie hatte ich darauf hingewiesen, dass es Krankheiten gibt, die erstrebenswert sind.  Aus nicht vorhandenem Leser-Feedback weiß ich, dass viele Menschen sich bei der Lektüre gewünscht hatten Hypochonder zu sein, um die Vorteile des Sporadischen Tourette-Syndroms nutzen zu können.

Aber Danielsstachel wäre nicht der Leserfreundlichste der 1 Blogs die ich schreibe, wenn er nicht mit einer Lösung für dieses Problem aufwarten würde. Deswegen zaubere ich heute die Argumentative Hypochondrie aus dem Hut. Diese Krankheit haben Sie niemals wirklich, können mit ihr aber sehr gut argumentieren. Wie der Name eben schon sagt.

Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Sie müssen einfach nur erklären, Hypochonder zu sein. Damit bringen Sie Ihren Gesprächspartner in eine ausweglose Situation, egal wie er auf Ihre Behauptung reagiert. Sie haben dann auch die Möglichkeit gleich andere erstrebenswerte Krankheiten in die Kommunikation zu integrieren. Ich stelle Ihnen das nun anhand von zwei Dialogen vor:

 

Fallbeispiel: Hypochondrie wird nicht vom Gesprächsparter anerkannt

Hypochonder: Ich bin Hypochonder.

Gesprächspartner: Nein, das bist Du nicht.

Hypochonder: Das ist es ja, ich bin es nicht, aber ich bilde mir ein es zu sein. Das macht mich ja zum Hypochonder.

Gesprächspartner: Das klingt logisch.

Hypochonder: Eben. Und das Sporadische Tourette-Syndrom habe ich auch Du Miststück.

 

Fallbeispiel: Hypochondrie wird vom Gesprächspartner anerkannt

Hypochonder: Ich bin Hypochonder.

Gesprächspartner: Och Du Armer. Wie zeigt sich das denn?

Hypochonder: Im Sporadischen Tourette-Syndrom Du minderwertiges Stück Abfall.

 

Schlussbemerkung der Redaktion: Dieser Artikel wurde von einem Hypochonder geschrieben. Und wer das liest ist doof.

 

Bild: Erika Wittlieb

Der schlimmste Fehler, den ein Autor machen kann

Sehr geehrter Autor,

vor wenigen Minuten habe ich die Lektüre eines Textes beendet, der aus Ihrer Feder stammt. Ich muss es so klar ausdrücken: Ich bin schockiert. In der gerade einmal 15.000 Zeichen fassenden Niederschrift habe ich einen Rechtschreibfehler gefunden. Das ist der Gipfel der Inkompetenz. Ich möchte kurz aufzeigen, in welchen Punkten ich Ihnen fortan jegliche Qualifikation abspreche:

Punkt 1: Rechtschreibung

Das dürfte selbsterklärend sein. Ich war zwar anfänglich davon ausgegangen, dass sich mehr als ein Rechtschreibfehler eingeschlichen hat, aber nach einer Gegenprüfung der fraglichen Stellen mit dem Duden konnte ich Sie zumindest für die anderen Fälle entlasten.

Punkt 2: EDV-Kenntnisse

Es ist für mich völlig unverständlich, dass Sie nicht auf eine Software zurückgreifen, die Ihr Geschriebenes auf Fehler prüft. Ich habe Ihren Text in eine solche Software kopiert. Dort wurde zwar das falsch geschriebene Wort nicht markiert, weil es das Wort in der von Ihnen geschriebenen Form ja gibt und die falsche Rechtschreibung nur im Satzkontext zu erkennen ist, aber ich bin mir sicher, dass es auch Software gibt, die solche Zusammenhänge erkennen und kennzeichnen kann. Dann müssen Sie eben eine Weile nach einer passenden Software suchen.

Punkt 3: Sachkompetenz

Ich vermute, dass Sie das jetzt überraschen wird, aber ich kann meine Kritik auch an dieser Stelle mit einem soliden Argument stützen. Es dürfte nämlich einleuchtend sein, dass ich als Leser nicht davon ausgehen kann einen Text von einem Fachmann zu lesen, wenn dieser nicht einmal in der Lage ist sich in die Deutsche Rechtschreibung einzuarbeiten. Dieser Punkt trifft mich besonders hart, da es sehr schwer ist, für das dem Text zugrunde liegende Thema gute Artikel zu finden. Und in den ersten 5 und in den letzten 8 Absätzen können Sie eigentlich mit sehr guten Erklärungen, logischen Gedankengängen und interessanten Schlussfolgerungen aufwarten.

Punkt 4: Investitionsbereitschaft

Es ist grausam, dass heutzutage niemand mehr etwas Geld in die Hand nehmen möchte. Es wäre sicher ratsam gewesen auf die Dienste eines Lektors zurückzugreifen. Sicherlich sind das Kosten, die ein Autor auch erst mal wieder verdienen muss, aber wenn es der Qualität zuträglich ist, muss das eben sein. Da hilft es mir auch nichts, dass sie den Text kostenfrei online gestellt haben. Ich habe als Leser eben Ansprüche, die erfüllt werden müssen. An dieser Stelle bin ich dann auch nicht mehr bereit ein Buch von Ihnen zu kaufen, dafür haben Sie sicherlich Verständnis.

Punkt 5: Orientierung am Leser

Man kann es nicht wirklich erklären, wieso Sie Ihre Leser nicht im Hinterkopf haben, wenn Sie einen Text publizieren. Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie von Menschen wie mir leben. Ich hoffe übrigens, dass es in Ordnung ist, dass ich diese Kritik nicht als Kommentar auf Ihrer Website hinterlasse, sondern eben hier auf dieser Website. Sie werden sicher etwas im Internet gesucht haben um hier her zu finden, aber das kann man ja auch erwarten.

Punkt 6: Sorgfalt

Auch hier sollten keine weiteren Erläuterungen notwendig sein. Falls doch, möchte das jemand bitte an der Stelle ergänzen. Ich kann das jetzt nicht weiter ausführen. Ich habe auch noch andere Dinge zu tun.

 

Hochachtungsfoll

Ein enttäuschter Leser

 

Bild: StockSnap

Bewährung für Dummies

In New York dürfen Sexualstraftäter auf Bewährung gemäß Erlass des Gouverneurs nicht mehr Pokemon Go spielen. Grund: In diesem Spiel kann man gegen eine Gebühr sogenannte Lures platzieren, die dann u.a. Kinder anlocken könnten.

So, liebe New Yorker, fangen wir mal ganz am Anfang an. Sexualstraftäter gehören ins Gefängnis. Denn wenn sie dort gut bewacht einsitzen, können sie keine weiteren Sexualdelikte begehen. Zwischenfazit: Ihr macht das ganz toll.

In vielen Ländern gibt es die Möglichkeit, dass die Menschen früher aus dem Zuchthaus entlassen werden, wenn man ernsthaft glaubt, dass sie die Straftaten nicht wiederholen werden. Das nennt man Bewährung.

Jetzt wird es kompliziert, also gut aufpassen. Wenn Ihr davon ausgeht, dass der aus dem Gefängnis zu entlassende Mensch bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit wieder eine solche Tat ausüben wird, dann fällt die einen Absatz vorher genannte Bedingung für eine Bewährung weg. Das bedeutet konkret, dass der Mensch dann im Gefängnis bleiben muss.

Denn eines ist klar: Kinder können auch auf anderen Wegen von solchen Menschen erreicht werden. Schließlich sind die Leute ja auch schon vor Pokemon Go wegen solcher Vergehen überhaupt erst ins Gefängnis gekommen. Klingt logisch, oder?

Sexualstraftäter mit Gefährdungspotential für weitere Übergriffe dürfen also weiterhin Pokemon Go spielen. Im Gefängnis. Dann sind die Kinder auch wirklich sicher. Indianerehrenwort.

Bild: stux

Schock: Gefälschter Lebenslauf des danielsstachel-Herausgebers

Die sehr wenigen treuen Leser des Satire Blogs danielsstachel sind schockiert. Ein gefälschter Lebenslauf des Herausgebers Daniel Trumino ist im Internet aufgetaucht. Die Satire Hall of Fame hat bereits reagiert und einen Ausschluss ausgesprochen. „Unsere Mitglieder dürfen eigentlich alles, auch lügen. Nur erwischen lassen dürfen sie sich nicht“ äußerte sich der Vorsitzende der Hall of Fame heute in einer Pressemitteilung.

Experten ist es unerklärlich, wieso die Fälschung des Lebenslaufs erst jetzt aufgefallen ist. Herr Trumino gibt in dem Dokument an, mit dem MSV Duisburg als Fan Deutscher Pokalsieger im Fußball gewesen zu sein. Eine Recherche ergab, dass das nicht stimmt. Zwar erreichte der Verein in der Zeit mit Daniel Trumino zweimal das Pokalfinale, aber beide Spiele gingen verloren.

Weiterhin sind die aufgeführten Liebhaberqualitäten doch zumindest sehr zweifelhaft. Daniel Trumino gibt an, den Lehrgang „Liebe machen für Profis“ nicht nur als Jahrgangsbester abgeschlossen zu haben, sondern zusätzlich den Sonderpreis für die „beste jemals dagewesene Ausstattung“ bekommen zu haben.

Auch die Fremdsprachenkenntnisse sind sehr irreführend angegeben. Angeblich spricht Herr T. 3 Fremdsprachen. Im Kleingedruckten ist dann zu lesen, dass es sich hierbei um ironisch, sarkastisch und bissig handeln soll.

Den Lebenslauf runden zweifelhafte Superlative ab. Als Beispiel sind hier „Bester Sänger, der in der Ötisheimer Musikschule freitags ab 17.30 Uhr Unterricht hat“ (Anmerkung der Redaktion: Es gibt nur einen, der zu dieser Zeit dort Unterricht hat) und „Drittbester Verteidiger der Ötisheimer Freizeit-Faustballmannschaft“ (Anmerkung der Redaktion, die Mannschaft hat nur 3 Verteidiger) zu nennen.

Immerhin muss man es dem Mann lassen, dass er sich heute zu den Vorwürfen geäußert hat: „Ich habe maximal ein bisschen übertrieben. Wenn der Tarnat den Salou 1998 nicht so fies umgegrätscht hätte, wären wir auch Pokalsieger geworden. Und alle anderen Angaben stimmen ja“ so der Macher des Satire Blogs.

Bild: jarmoluk

Hitler rastet im Bioladen aus

Eigentlich sollte es ein schöner Tag für ihn werden. Für den Abend hatte er Freunde eingeladen, die er bekochen wollte. Selbstverständlich fleischlos, wie es sich für einen bekennenden Vegetarier gehört. Und nur vom Feinsten, schließlich hat man als Führer ja ein Image zu verlieren.

Also begab sich der feine Herr in den Bioladen. Dort nahm das Drama seinen Lauf. Dem Führer stießen die folgenden Begriffe sauer auf:

  • Vleisch
  • Visch
  • Vurst
  • Vilet
  • Saane

Sofort ließ er einen Verkäufer antanzen und schrie diesen wild zusammen: „Wieso sind denn so entsetzlich falsch geschriebene, einfache Wörter auf den Verpackungen Ihrer Waren. Ich kann es nicht zulassen, dass die Deutsche Sprache so verschandelt wird!“

Der Verkäufer verwies auf die Lobbyisten der Fleisch- und Milchindustrie, die solche Bezeichnungen verlangen würden. Unter Schlägen des Führers musste der arme Verkäufer alle Produkte mit Schreibfehlern entsorgen. Zudem hat der Führer für den morgigen Tag eine Krisensitzung im Propagandaministerium angesetzt.

Bisher hat sich noch niemand getraut dem Führer zu erzählen, dass der Name Propagandaministerium auch nicht mehr verwendet werden darf.

Bild: OpenClipart-Vectors

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